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Salzburg. Mit Dank, Wertschätzung und dem Angebot zusätzlicher Fördermaßnahmen würdigte der Pastoralrat kürzlich die Arbeit der Religionslehrkräfte in der Erzdiözese. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Beratung, Begleitung und Vermittlung von Unterstützungsangeboten im Hinblick auf die psychische Gesundheit, insbesondere in Krisenfällen. „Auch Religionslehrerinnen und -lehrer sind in ihren Schulen aufgrund der gesellschaftlichen Veränderungen mit wachsenden Anforderungen hinsichtlich Stressbewältigung, Resilienz und Umgang mit Krisensituationen konfrontiert“, betont Erwin Konjecic, Direktor des Amtes für Schule und Bildung. Maßnahmen der Stärkung und Begleitung seien ein fester Bestandteil des Fortbildungsangebotes. Neben inhaltlichen Impulsen durch Fachvorträge und praktischen Übungen seien vermehrt individuell zugeschnittene Beratungs- und Begleitungsangebote gefragt. „Wir wollen damit zur mentalen Gesundheit und Berufszufriedenheit unserer Religionslehrerinnen und -lehrer einen Beitrag leisten, damit ihnen die Bewältigung des anspruchsvollen pädagogischen Alltags auch langfristig gut gelingt.“
814 Lehrerinnen und Lehrer unterrichten etwa 57.000 Schülerinnen und Schüler an 496 Schulen in der Erzdiözese Salzburg. 7.000 Lehrkräfte sind österreichweit engagiert. Erzbischof Franz Lackner bedankte sich „bei allen, die sich für diesen großen Dienst einsetzen“ und sagte in Richtung der Lehrkräfte: „Gerade in einer Zeit, in der das Miteinander in einer auf vielfältige Weise diversen Gesellschaft so wichtig ist, ist der Wert des konfessionellen Unterrichts unschätzbar.“
mig/tom
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