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Die Caritas hilft – und alle machen mit

Der März steht traditionell im Zeichen der Haussammlungen zur Unterstützung von Menschen in Not in der regionalen Nachbarschaft. Auch Salzburgs Weihbischof Hansjörg Hofer und KA-Generalsekretär Simon Ebner gingen von Tür zu Tür.

Salzburg/Tirol. Warum in der Erzdiözese Salzburg sogar der Weihbischof persönlich für die Caritas-Haussammlung an die Türen der Gemeindemitglieder klopfte? „Weil es mir gut geht und mich die Not so vieler Menschen nicht kalt lässt“, sagt Hansjörg Hofer, der vergangene Woche in Henndorf unterwegs war. In Begleitung der örtlichen Pfarrgemeinderätin Christine Eisl (im Bild oben) wurde in der Flachgauer Gemeinde eine alte Tradition wiederbelebt, fand in Henndorf doch seit vielen Jahren keine Caritas-Haussammlung von Tür zu Tür mehr statt.

Es war schön, die Großzügigkeit der Menschen, die wir besucht haben, zu erleben.

 

„Ich würde mich freuen, wenn wir mit diesem Neustart die Caritas-Haussammlung auch bei uns in Henndorf wieder nachhaltig verankern könnten“, sagt Simon Ebner, Generalsekretär der Katholischen Aktion Salzburg und in Henndorf zu Hause (im Bild oben). Seine eigene Erfahrung als Haussammler: „Man unterschätzt leicht, wie wichtig dieser Dienst für den sozialen Zusammenhalt in der Region ist. Bei uns im Ort hat die Haussammlung von Tür zu Tür keine Tradition mehr. Umso schöner war es, die Großzügigkeit der Menschen, die wir besucht haben, zu erleben.“

 

Begleitet wurde Ebner von Kurt Sonneck, Direktor der Salzburger Caritas, der nur allzu gut um den Wert der Tausenden  Haussammlerinnen und Haussammler im Land Salzburg und dem Tiroler Teil der Erzdiözese weiß: „Ihr unermüdlicher Einsatz ist ein starkes Zeichen von Zuversicht und Achtsamkeit und ein wirklicher Lichtblick für Menschen in Not.“ Er selbst geht regelmäßig in seiner Heimatgemeinde Seekirchen sammeln.  

 

„Für mich selbstverständlich“

 

Die Spenden der Haussammlung kommen an, wo sie gebraucht werden: 40 Prozent bleiben in den Pfarren, 60 Prozent gehen über die Caritas an Menschen in Not in der Region. Ein Satz der die Sammlerinnen und Sammler verbindet: „Helfen ist für mich selbstverständlich.“ Das sagt auch Haussammlerin Mireille Fill-Elen aus Oberau in der Tiroler Wildschönau (im Bild oben). „Man kann ruhig etwas tun für jemanden, dem es nicht so gut geht. Wenn es niemand täte, wäre das traurig“, betont die 69-Jährige, die vor vielen Jahren aus Belgien nach Österreich kam. 

 

Hilfe in der Region: So wie Maria Hadwiger (rechts), die in Unken für die Caritas unterwegs ist, sagen viele Haussammlerinnen und Haussammler: „Eine Aufgabe mit Sinn, da kann ich Gutes tun.“

 

Annemarie Ritter ist seit zehn Jahren in St. Johann in Tirol unterwegs. Sie schätzt besonders die vielen netten Gespräche „über Gott und die Welt“.

 

Alice Absmann engagiert sich seit 15 Jahren in Salzburg-Leopoldskron für die Caritas-Haussammlung: „Es ist wichtig, etwas zurückzugeben.“

 

tom/eds

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Ausgabe 11 |2026


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