
Salzburg. Doppelt hält besser. In diesem Sinne werden zu Beginn des Jahres gleich zwei Mozart-Jubiläen gefeiert: der 270. Geburtstag des weltberühmten Salzburger Komponisten (1756–1791) und 70 Jahre Mozartwoche. Aus diesem Anlass steht auch die nächste Sonntagsmesse im Dom (10 Uhr) musikalisch ganz im Zeichen der Mozart‘schen Klänge. Unter der Leitung von Domkapellmeisterin Andrea Fournier interpretieren Domchor, Jugendkantorei sowie ein Ensemble aus Domkapellknaben und -mädchen seine „Missa brevis in D-Dur“ – ein Werk, das Mozart 1774 angesichts der 100. Wiederkehr der Kirchweihe von Maria Plain komponierte. Instrumental komplettiert Domorganist Philipp Pelster die Gruppe der Ausführenden. Geleitet wird der live in ORF III und Radio Ö-Regional übertragene Gottesdienst von Harald Mattel, Generalvikar der Erzdiözese Salzburg.
„Wie der Name schon sagt, ist die Missa brevis keine Festmesse, sondern ein eher kurzes, aber sehr spannendes Werk, das sich etwas von den anderen Mozart-Messen unterscheidet. Es ist eine sehr frische, jugendliche Messe, die schon toll beginnt, mit so kleinen Fugen und barocken Motiven“, schwärmt die Domkapellmeisterin und stimmt zur Verdeutlichung im Gespräch gleich mit heller Stimme das „Kyrie eleison“ an. Lichtdurchflutete Chorsätze und lebendige Rhythmen prägen den Charakter dieser Messe, die als eines seiner bekanntesten Salzburger Kirchenmusikwerke gilt.
Zum obligatorischen Mozart gesellt sich im Programm auch ein speziell für den Sonntag des Wortes Gottes ausgesuchtes Werk. Als Zwischengesang intoniert die Dommusik „Dein Wort, Herr, bleibet ewig“ von Max Reger, ein A-cappella-Satz für gemischten Chor zu einem der zentralen Texte über die Beständigkeit des göttlichen Wortes (Psalm 119).
aussprache
Im Anschluss an den Live-Gottesdienst besteht bis 12.15 Uhr die Möglichkeit zur telefonischen Kontaktaufnahme – unter der Nummer 0800/1002260.
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