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„Kein Museum, sondern ein Ort der lebendigen Kirche"

Nach dem Auftakt im vergangenen Jahr kehrt der Adoratio Kongress vom 18. bis 20. September 2026 erneut in den Salzburger Dom zurück.

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Rudolf Stögerer

Wer hätte gedacht, dass die Kirche voll, froh und jung sein kann? Auch dieses Jahr tritt Adoratio wieder den Beweis an. Bereits bei seinem Salzburger Debüt im Vorjahr füllte der Kongress den Salzburger Dom mit über 1.000 Gläubigen, darunter viele junge Menschen, die sich einem der größten Geheimnisse des Glaubens nähern wollten. Auch heuer ist der Name wieder Programm: Unter dem Leitwort „Himmlischer Friede“ wird der Dom drei Tage lang zu einem Ort der Hoffnung, der Begegnung und der geistlichen Erneuerung. „Adoratio möchte die Relevanz und Schönheit der Eucharistie zum Leuchten bringen. Heuer steht das Thema ,Himmlischer Friede‘ im Mittelpunkt. In vielfältigen Programmpunkten gehen wir der Frage nach, wer, wie und was der Welt Frieden bringt“, erklärt Mitorganisator Rupert Santner („Don Rupi“).

 

Rupert Santner ist Mitorganisator von Adoratio Salzburg.

 

 

Frieden erfahrbar machen

 

In der Bilanz des Vorjahrs soll Weihbischof Hansjörg Hofer gesagt haben: „Was in diesen drei Tagen geschehen ist, hat der Dom vermutlich noch nicht sehr oft erlebt.“ Diesem Anspruch bemüht sich auch das Programm gerecht zu werden. Vom frühen Morgengebet mit den Byzantinern bis hin zur abendlichen Lichterprozession auf den Nonnberg bietet Adoratio ein vielfältiges Programm für alle Interessierten. Dazu gehören stille Anbetung, Eucharistiefeiern, unter anderem mit Weihbischof Hansjörg Hofer, sowie ein breites Workshop- Angebot mit hochkarätigen Vortragenden wie Kinga Schierstaedt, Koordinatorin für Afrika bei Kirche in Not International, oder P. Leo Maasburg, ehemaliger Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke Österreich und langjähriger Wegbegleiter der heiligen Mutter Teresa. Neu ist heuer das Begegnungszelt auf dem Domplatz, das dafür sorgt, dass Verpflegung und gemeinschaftlicher Austausch nicht zu kurz kommen.

Adoratio möchte die Relevanz und Schönheit der Eucharistie zum Leuchten bringen.

Familien willkommen

 

Eine weitere Neuerung ist das Kinderprogramm, das von „KISI – God’s Singing Kids“ angeboten wird. „Ein besonderer Fokus liegt auf der Jugend und auf jungen Familien, die besonders eingeladen sind, gemeinsam mit ihren Kindern die Freude des Glaubens zu entdecken“, betont Rupert Santner. Die jungen Teilnehmenden erwartet eine bunte Mischung aus Singen, Basteln, Spielen, Tanzen, Gebet, Bibelgeschichten und gemeinschaftlichen Aktivitäten, die Freude am Glauben vermitteln sollen.

 


 

wissenswert

 

Adoratio wurde nach dem Vorbild des internationalen Kongresses zur ewigen eucharistischen Anbetung gegründet, der 2011 erstmals in Rom stattfand und von Altötting aus auch nach Österreich gebracht wurde. Die Initiative setzt sich seither für eine geistliche und eucharistische Erneuerung sowie die Förderung der Anbetung im deutschsprachigen Raum ein. Der Adoratio-Kongress, der seit 2019 in Altötting beheimatet ist und 2025 erstmals in Salzburg stattfand, verbindet Gottesdienste und Gebetszeiten mit Vorträgen, Workshops und weiteren Programmpunkten. Ziel ist es, Menschen unterschiedlicher Hintergründe neue Glaubensimpulse und spirituelle Erfahrungen zu ermöglichen. Grundlage der eucharistischen Anbetung ist der Glaube an die reale Gegenwart Jesu Christi in der Eucharistie.

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Ausgabe 36/37 | 2026

Adoratio im Dom zu Salzburg - Impressionen 2025
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