Zum besonderen Priesterjubiläum am 15. August, dem Fest Mariä Himmelfahrt, haben Vereine und die Gemeinde Stumm Salzburgs Weihbischof Hansjörg Hofer auf das Herzlichste gratuliert. Nach einer feierlichen Prozession durch das Dorf fand vor dem Landgasthof Linde der Festakt statt. Die Schützenkompanie und die Bundesmusikkapelle beglückwünschten natürlich mit einer Ehrensalve und einem Musikstück. Die Bürgermeister der Gemeinden Stumm und Stummerberg überreichten Weihbischof Hofer einen Geschenkkorb. Bezirkshauptmann Michael Brandl war ebenfalls angereist, um die Glückwünsche des Landes Tirol zu überbringen. Er betonte, dass Tirol sogar drei Bischöfe habe. Die Grenzen des Bundeslands Tirol decken sich nämlich nicht mit den Diözesangrenzen. Erfreulicherweise kam vom Land Salzburg mit Kammeramtsdirektor Franz Wieser ebenfalls eine Vertretung. Alle Gratulationsredner fanden schöne und dankbare Worte an Weihbischof Hofer. Wenn er in Stumm weile, gebe es immer ein gutes Miteinander.
Am Sonntag waren die Pfarrgemeinden an der Reihe, dem Jubilar zu gratulieren. Beim Kirchenportal wurde er von Pfarrer Proßegger empfangen: „50 Jahre ein Leben als Priester – das sind fünf Jahrzehnte der tiefen Hingabe und aufrichtigen Liebe zu Gott. Und es sind fünf Jahrzehnte im Dienst der Menschen in unserer Erzdiözese. Dein priesterlicher Dienst war und ist ein Segen für uns alle, und wir sind von ganzem Herzen dankbar, dass du bis heute mit unseren Pfarrgemeinden verbunden bist“. Der Festgottesdienst wurde mit vielen Priesterkollegen gefeiert und vom Kirchenchor Stumm musikalisch gestaltet.
Dein priesterlicher Dienst war und ist ein Segen für uns alle, und wir sind von ganzem Herzen dankbar, dass du bis heute mit unseren Pfarrgemeinden verbunden bist?
Die Festpredigt hielt der Jubilar. Er erzählte, wie es zu seiner Berufung kam. Seinen Primizspruch hat er in die Tat umgesetzt: „Gehe nur, wohin ich dich sende, verkünde, was ich dir auftrage, fürchte dich nicht, ich bin bei dir“. Er habe es nie bereut, Priester zu sein, er würde es wieder werden. Das Wesentlichste eines Priesters sei die Freundschaft mit Jesus. Am Ende des Gottesdienstes verlas Ministrantin Sophia Müller ein Gedicht, bravourös verfasst von Heidi Ram. Die beiden PGR-Obfrauen Martina und Burgi überreichten Weihbischof Hofer ein Luftbild von Stumm. Vor dem Pfarrhof überbrachte ihm der Kirchenchor noch ein Ständchen mit den besten Wünschen von Obmann Klaus Wurm. Die Pfarrangehörigen, seine Verwandten und eine „Abordnung“ aus Mittersill – dort war Weihbischof Hofer früher einmal der jüngste Pfarrer der Erzdiözese – konnten dem Jubilar nun persönlich gratulieren. Beim Mittagessen im Hotel Pinzger fand das große Fest seinen Abschluss.
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