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Zwei kfb Frauen kümmern sich um den Krumbachweg

Elisabeth Goßner (li) und Regina Zaß (re) auf ihrer Hütte
Elisabeth Goßner (li) und Regina Zaß (re) auf ihrer Hütte

Manche Dinge geschehen leise und fast unbemerkt. Und doch sind sie für viele Menschen von großer Bedeutung. So wie die Arbeit von Elisabeth Goßner und Regina Zaß am Krumbachweg in Westendorf.

Tania Zawadil, kfb Regionalstelle Wörgl
tania.zawadil@eds.at

Der Weg führt durch das Windautal, eines der schönsten Seitentäler des Brixentals, hinauf zur Rotwandalm und zur Rotwandlhütte. Damit Wanderinnen und Wanderer dort sicher unterwegs sein können, braucht es Menschen, die Verantwortung übernehmen und die Wege in Stand halten. Zwei von ihnen sind Elisabeth und Regina.

 

Freundschaft und Engagement

 

Die beiden Westendorferinnen verbindet eine mehr als 40-jährige Freundschaft. Kennengelernt haben sie sich über ihre Kinder. Schon früh engagierten sie sich gemeinsam im Pfarrgemeinderat und organisierten Faschingsbälle, die regelmäßig mehrere hundert Besucherinnen und Besucher anzogen. Was sie bis heute verbindet, ist die Freude daran, gemeinsam etwas Sinnvolles für andere zu tun.

Seit vielen Jahren betreuen sie den Krumbachweg. Sie erneuern die rot-weiß-roten Wegmarkierungen, beseitigen Steine und Äste und sorgen dafür, dass der Weg frei und gut begehbar bleibt. Es ist eine Arbeit, die kaum auffällt, solange sie getan wird. Gerade deshalb ist sie so wertvoll.

 

Der schönste Lohn

 

Nach getaner Arbeit kehren Elisabeth und Regina gerne in der Rotwandlhütte ein. Bei Kaffee und Kuchen genießen sie den Blick über das Windautal und die Zufriedenheit, etwas für die Gemeinschaft geleistet zu haben. Ihr Einsatz ist gelebte Verantwortung für die Schöpfung und für die Menschen, die die Berge und die Natur genießen möchten. Zugleich stehen sie stellvertretend für viele Ehrenamtliche, die mit ihrem Einsatz Österreichs Wander- und Bergwege erhalten. Angesichts zunehmender Wetterextreme und häufiger Unwetterschäden gewinnt diese Arbeit zusätzlich an Bedeutung. Elisabeth Goßner und Regina Zaß sind zwei stille Heldinnen des Alltags. Ihr Lohn ist kein Aufsehen und kein Applaus. Es ist das Wissen, dass Menschen sicher unterwegs sein können, ein frisch markierter Weg und manchmal auch ein gutes Stück Kuchen auf der Rotwandlhütte. Vielleicht denken wir bei unserer nächsten Wanderung im Windautal an die beiden und an all jene, die im Hintergrund dafür sorgen, dass wir unsere Berge unbeschwert und sicher erleben können. Gut zu wissen: Wer sich als Wegepatin oder Wegepate engagieren möchte, erhält Informationen beim Österreichischen Alpenverein und digitale Unterstützung über die Wegedatenbank.

über Stock und Stein
über Stock und Stein
Tania Zawadil (re) mit Regina Zaß
Tania Zawadil (re) mit Regina Zaß
Tania, Elisabeth und Regina
Tania, Elisabeth und Regina
Frauen kümmern sich um den Krumbachweg
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