Mit einem feierlichen Festgottesdienst beging der Wallfahrtsort Maria Kirchental am 13. September 2026 sein 325-jähriges Jubiläum. Zahlreiche Pilgerinnen und Pilger aus nah und fern kamen zusammen, um gemeinsam mit Erzbischof Franz Lackner dieses besondere Ereignis zu feiern. Die Jubiläumsmesse bildete einen der Höhepunkte des Festjahres und machte deutlich, welche Bedeutung Maria Kirchental seit Generationen für das Glaubensleben im Salzburger Land besitzt. Seit mehr als drei Jahrhunderten führt der Weg von Gläubigen zu dem auf rund 900 Metern gelegenen Gnadenort am Fuße der Loferer Steinberge. Hier finden Menschen Raum für Gebet, Hoffnung und Dankbarkeit.
Maria Kirchental ist ein wunderbares Zeichen und großartiges Zeugnis von Glaubenskraft.
Der frühere Salzburger Erzbischof Georg Eder bezeichnete die Wallfahrtskirche einst als den „Bergkristall unter den Wallfahrtsorten“ – ein Bild, das bis heute ihre besondere Ausstrahlung beschreibt. In seiner Predigt erinnerte Erzbischof Franz Lackner daran, dass sich der Glaube vor allem dort entfaltet, wo er gelebt wird: „Der erste Missionar ist immer, wohin man auch geht, der gelebte Glaube vor Ort.“ Besonders hob er die Entstehungsgeschichte des Wallfahrtsortes hervor und betonte: „Maria Kirchental ist ein wunderbares Zeichen und großartiges Zeugnis von Glaubenskraft – nicht vom Zentrum her, sondern von der Basis, mit Gottes Segen von oben.“
Diese Entwicklung zeige eindrucksvoll, wie Glauben wachsen und Menschen über Generationen prägen könne. Bis heute lebe dieser besondere Ort vom Gebet, vom Engagement vieler Ehrenamtlicher, die hier Gemeinschaft suchen. Dank sprach der Erzbischof allen aus, die Verantwortung für diesen besonderen Ort tragen. Seit 2024 wird Maria Kirchental von der Marianischen Gemeinschaft Oase des Friedens betreut, die Pilgerinnen und Pilger auf ihrem Glaubensweg begleitet. So bleibt Maria Kirchental auch nach 325 Jahren ein lebendiger Ort des Glaubens, der Begegnung und der Hoffnung.
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